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Rui

Rui, geb. ca. 2010, wiegt ca. 5 kg. Sehr sehr lieber und anhĂ€nglicher kleiner Kerl. Rui wurde in einem Dorf ausgesetzt. Anwohner gaben ihm Wasser und Futter und riefen die Polizei. Die kam und prĂŒfte ob er einen Chip hat. Hatte er nicht. Eine der umstehenden Frauen hat dann gesagt sie nimmt den Hund zu sich, falls die den Besitzer finden sollte die Polizei sich melden. Niemand hatte den Hund vermisst. 4 Wochen spĂ€ter wurde an der gleichen Stelle ein Auto gesehen, der Hund wurde dort erneut ausgesetzt und bekam noch einen Tritt gegen den Unterkiefer, damit er vom Auto/von der Person wegblieb. Das Kennzeichen konnte derjenige allerdings nicht sehen.

Dieses Mal hat die Polizei den Hund dann mitgenommen und er kam in eine Klinik zur Untersuchung. Dort war er 4 Tage in Behandlung und hatte GlĂŒck im UnglĂŒck, dass der Kiefer nicht gebrochen war. Geschoren werden musste er auch. Die Pfoten waren völlig verfilzt. WĂ€hrend der Kastration hat man ihm noch 2 verrottete BackenzĂ€hne gezogen. Nun hat er noch 3 ZĂ€hne. Einen oben, einen unten und einen Backenzahn. Er sollte darum Nassfutter zu fressen bekommen. Zudem ist sein Unterkiefer wesentlich kĂŒrzer (und spitz) als der Oberkiefer, weswegen er auch gerne mal sabbert und schmatzt, manchmal guckt die Zunge auch an der Seite raus. Das Fell an der Schnauze sollte kurz gehalten werden und ihm sollte nach dem Fressen das “Kinn” sauber gemacht werden, denn da bleibt immer was hĂ€ngen. Aber ihn stört das nicht.

Er kann etwas schlecht gucken und hat Probleme, wenn die WĂ€sche in seinem Bett ein wildes Muster hat, dann tastet er sich langsam vorwĂ€rts. Ere kann auch keine Höhe abschĂ€tzen, auch nicht bei Stufen. Er tritt nicht auf die Teppiche, die hier liegen, das kann auch wieder am Muster liegen. Aber manchmal legt er sich drauf, wenn er damit in meiner NĂ€he liegen kann.  Er ist eben alt und etwas eigen, er mag es auch nicht am Kopf angefasst zu werden, dann schĂŒttelt er sich anschliessend grundsĂ€tzlich. Er liegt aber sehr gerne auf dem Schoss., Streicheleinheiten kannte er nicht wirklich, aber inzwischen kann er das auch geniessen. Er klebt immer an meiner Seite, ist mein Schatten, wird laut, wenn ich nicht sichtbar bin. Das war von Anfang an so. Das wird wohl auch der Grund fĂŒr den Tritt gewesen sein. Mit anderen Hunden hat er gar kein Problem. Er lĂ€uft da so mit. Er ist kein Hund zum Wandern im Gebirge und doch ist er den ganzen Tag auf den Beinen. Sobald ich mich bewege ist er dabei. Ein so megalieber Hund, der unbedingt ein weiches Sofa fĂŒr die letzten Jahre verdient hat.

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